Tobias Ohmann – Team Wildnis

Fernsehen mit Verantwortung: Wie wir bei ‚Durch die Wildnis‘ echte Erlebnisse fürs Leben schaffen

Tobias Ohmann Pädagogik

 

Tobias Ohmann Pädagogik

 

Wie alles begann …

Als ich das erste Mal für Durch die Wildnis vor der Kamera stand, war schnell klar: Das hier ist kein typisches Fernsehformat – und ich bin kein klassischer Moderator.
Mir war es wichtig echte Erfahrungen zu ermöglichen. Kinder und Jugendliche begleiten, die Natur entdecken, Grenzen verschieben – und dabei Geschichten erzählen, die Mut machen.

Die Vision hinter „Durch die Wildnis“ – mehr als Abenteuer und Lagerfeuer

Von Anfang an war mir wichtig: Diese Sendung soll nicht nur unterhalten, sondern berühren. Es geht um Abenteuer, ja – aber vor allem um Entwicklung, Zusammenhalt und Selbstvertrauen. Wenn sechs Jugendliche in fremder Umgebung Aufgaben lösen, Feuer machen, Brücken bauen und sich gegenseitig durch schwierige Momente tragen, dann passiert etwas Echtes.
Das ist die Magie der Sendung – und der Grund, warum sie seit so vielen Jahren funktioniert.

Wie viel Arbeit in einer Folge steckt

Viele unterschätzen, was hinter den Kulissen passiert. Jede Challenge wird von mir konzipiert, geplant und getestet. Ich entwerfe die Aufgaben, baue sie mit meinem Team auf, prüfe Sicherheitsabläufe und bin während der Dreharbeiten ständig mit vor Ort. Das ist intensive Arbeit – aber genau deshalb bleibt jede Folge glaubwürdig und authentisch.

Was die Jugendlichen wirklich mitnehmen

Was mich bis heute berührt, ist nicht der Moment vor der Kamera, sondern das, was danach passiert. Wenn Teilnehmer:innen mir Wochen später schreiben, dass sie durch die Sendung mutiger geworden sind, sich selbst mehr zutrauen oder Verantwortung übernehmen – dann weiß ich, dass wir etwas richtig gemacht haben. Das sind Erlebnisse, die bleiben.

Drehen in Island, mit Kindern, in der Wildnis

Dreharbeiten in Island gehören zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Erfahrungen meines Lebens. Wind, Regen, Gletscher, unberechenbare Bedingungen – und dazu ein junges Team, das gleichzeitig Sicherheit und Freiheit braucht. Diese Mischung erfordert Planung, Improvisation und viel Empathie. Aber genau das macht es so besonders: Es ist nie Routine, immer echtes Leben.

Was ich daraus gelernt habe

Die Erfahrungen aus Durch die Wildnis haben meine Arbeit geprägt – auch jenseits der Kamera. Ob in Teamtrainings, Schulprojekten oder Outdoor-Events: Es geht immer um das Gleiche – Menschen zu befähigen, in neuen Situationen über sich hinauszuwachsen.
Mut, Vertrauen und Zusammenhalt sind universell – egal ob vor der Kamera, im Wald oder im Büro.

Tobias Ohmann Pädagogik